Covid-19 / Schutzkonzepte Pfadibewegung Schweiz


Aktualisiert:  19.04.2021
Gültigkeit: bis auf Wiederruf

Bitte beachten sie, dass das Schutzkonzept auch für Eltern oder andere Personen, die Kinder bringen und/oder abholen Gültigkeit hat.

Schutzkonzepte Pfadibewegung Schweiz (Vollversionen)
Schutzkonzept für den aktiven Pfadibetrieb (pdf) >>>  (Version 19.04.2021)
Schutzkonzept für Lager (pdf) >>>  (Version 19.04.2021)

Wichtigste Infos ab dem 19.04.2021 für den Pfadibetrieb (ohne Lager) 

Es empfiehlt sich auch für Eltern das komplette Schutzkonzept durchzulesen und mit den eigenen Kindern zu besprechen.
Für Leitende, Abteilungsleitung, Elternkommission und Heimverwaltung ist die Kenntnis vom kompletten Schutzkonzept Pflicht!

1. Symptome – nur gesund und symptomfrei in die Pfadi
a. Krankheitssymptome
Teilnehmende und Leitende mit Krankheitssymptomen dürfen nicht an Pfadiaktivitäten teilnehmen. Personen, die auf ein Testresultat warten, oder die nahen Kontakt zu Personen hatten, welche auf ein Testresultat warten, verzichten auf die Teilnahme an der Aktivität.

b. Risikogruppen (vgl. Webseite BAG)
Pfadi beruht auf freiwilliger Basis. Der Entscheid zur Teilnahme und zum Engagement basiert auf Eigenverantwortung. Besonders gefährdeten Menschen wird von einer Teilnahme an Pfadiaktivitäten abgeraten. Eltern von Teilnehmenden, welche einer Risikogruppe angehören, entscheiden über die Teilnahme an Pfadiaktivitäten. 

Leitende, welche der Risikogruppe angehören, entscheiden selbständig über ihr Engagement im Leitungsteam und Teilnahme an Pfadiaktivitäten.

2. Aktivitäten nur im Freien
Pfadiaktivitäten aller Stufen finden zurzeit nur draussen statt.

3. Distanz halten / Maskenpflicht für Leitende
a. Distanz halten
Während Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen kann nicht immer sichergestellt werden, dass Abstandsregeln unter Teilnehmenden oder zwischen Teilnehmenden und Leitenden eingehalten werden. Bei der Planung der Aktivitäten achten die Leitenden jedoch auf möglichst kontaktfreie Aktivitäten und die Abstände. Die Pfadis werden altersgerecht bezüglich des Einhaltens der Abstände sensibilisiert.

b. Gesichtsmasken für Leitende
Aktivitäten finden draussen statt. Alle Leitenden tragen eine Gesichtsmaske. Teilnehmende müssen keine Maske tragen.

c. Vor- und nach der Aktivität
Die Verantwortung für die Planung der Aktivität liegt bei den Leitenden. Die Pfadi bietet ein sehr vielfältiges Aktivitätsangebot. Bei der Planung wird beachtet, dass Distanzregeln rund um die eigentliche Aktivität eingehalten werden können (z. B. bei An- und Abreise, Übergabe der Kinder durch die Eltern, Begrüssung und Verabschiedung).
Wenn Teilnehmende durch Eltern gebracht oder abgeholt werden, sollen die Distanzregeln zu anderen Eltern und Leitenden immer eingehalten und Masken getragen werden.

4. Einhaltung der Hygieneregeln
a. Gründlich Hände waschen – vor und nach der Aktivität
Vor und nach der Aktivität waschen sich alle die Hände. Es besteht auch während der Aktivität jederzeit die Möglichkeit die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.

b. Toiletten
Bei der Nutzung der Gemeinschaftstoiletten besteht die Möglichkeit zum Händewaschen vor und nach dem Toilettengang. Dies gilt auch für Outdooraktivitäten, wo Wasserkanister und biologisch abbaubare Seife zur Händehygiene zur Verfügung stehen. Es werden keine Stoffhandtücher benutzt. Stattdessen stehen Papierhandtücher nach Möglichkeit zur Verfügung. Die Toiletten inkl. Türgriffe werden vor jeder Aktivität gereinigt.

c. Verpflegung
Auf das gemeinsame Zubereiten von Essen mit den Teilnehmenden ist während den Pfadiaktivitäten zu verzichten. Bei der Verpflegung ist ist besonders auf Hygiene zu achten. Vor der Verpflegung werden die Hände gewaschen. Es ist darauf zu achten, dass weder Essen vom selben Teller noch Besteck, Gläser oder Trinkflaschen geteilt werden.

5. Konstante Gruppen / Präsenzlisten führen
a. Maximale Teilnehmendenzahl und konstante Gruppen
Es ist keine maximale Gruppengrösse vorgegeben. Pfadiaktivitäten finden in konstanten Gruppen statt, damit die Vermischung verschiedener Gruppen vermieden werden kann (keine stufen- oder einheitsübergreifenden Aktivitäten). Die Anzahl Leitenden an der Aktivität wird so festgelegt, dass ein sinnvolles Betreuungsverhältnis (wie bei Pfadiaktivitäten ohne Einschränkungen) eingehalten werden kann.

b. Schriftliche Protokollierung der Teilnehmenden je Aktivität
Für jede Aktivität wird eine Liste der anwesenden Personen (möglich auch mit der Mitgliederdatenbank „MiData“ und der Funktion „Anlässe“) geführt. In jeder Pfadiabteilung werden diese Listen zentral gesammelt. Diese Liste kann von den Gesundheitsbehörden eingefordert werden und muss daher 14 Tage aufbewahrt werden.

c. Kontakt zu anderen Gruppen
Aktivitäten mit Kontakt zu anderen Personen oder im öffentlichen Raum: Pfadi findet draussen statt. Bei Aktivitäten im öffentlichen Raum ist darauf zu achten, dass der Abstand zu anderen Personengruppen gewährleistet ist. Von Aktivitäten in stark frequentierten öffentlichen Orten (z. B. Parks, beliebte Feuerstellen, Dorfplätzen usw.) ist nach Möglichkeit abzusehen.

Um Gruppenansammlungen zu vermeiden, finden die Aktivitäten von unterschiedlichen Gruppen örtlich oder zeitlich getrennt statt. Bei zufälliger Begegnung zweier Gruppen ist die Abstandsregelung zu wahren und das Verweilen an derselben Örtlichkeit zu vermeiden.

 

 
 
 
 
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